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Aufgabenbereiche von SE-Berater/innen
Präambel
Entwicklungs- und
Prozessberatung …
…
macht
Systeme lernfähig und trägt zur Professionalisierung der beteiligten
Personen bei.
… unterstützt
Organisationen auf ihrem Weg zu lernenden Organisationen.
… stülpt
keine Modelle auf sondern knüpft an die Eigenlogik des Systems an und
irritiert es angemessen.
… unterstützt
die Organisation bei ihrer Selbstentwicklung, hilft mit, interne
Strukturen zur Problemlösung aufzubauen und macht Systeme lernfähig.
Entwicklungs- und Prozessberatung …
… eröffnet eine externe
Perspektive, stellt Fragen, die intern niemand stellen kann oder darf,
greift entwicklungshemmende Tabus auf, stellt Selbstverständlichkeiten zur
Diskussion, unterbricht Routinen, schafft Raum und Zeit für Reflexion und
stärkt das Gedächtnis der Organisation. Sie diagnostiziert Muster der
Klientenorganisation, macht sie besprechbar und bearbeitbar.
… ermöglicht den Personen,
die den Prozess vorantreiben, an den reflektierten Erfahrungen zu lernen
und unterstützt den Aufbau eines Handlungsrepertoires jedes Einzelnen.
Prozessberater/innen …
… liefern keine direkten
oder vorgefertigten Lösungsvorschläge. Sie fragen mehr, als sie Antworten
geben, regen an, eigene Lösungen zu entwickeln, ermöglichen es, Anliegen
eigenständig zu bewältigen und begleiten das betreute System (das Team,
die Schule …), ohne ihm Verantwortung abzunehmen.
Schulentwicklungsberatung …
… beinhaltet neben den
oben angeführten Bereichen in vielen Fällen auch Fachberatung zu
Themenbereichen der Schulentwicklung
… setzt sich daher in den
meisten Fällen aus Information, Moderation und Prozessbegleitung zusammen.

Grundsätzliche Arbeitsweise
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SE-Berater/innen
arbeiten im Auftrag von Schulen. Es gilt der Vertrauensgrundsatz.
Die inhaltliche Auftragsklärung findet zwischen den Schulen und den
SE-Berater/innen, die finanzielle Klärung – je nach Bundesland – zwischen
PHs + Schulen + SE-Berater/innen statt.
SE-Berater/innen sind den Schulen rechenschaftspflichtig, sind jedoch
gegenüber der Schulaufsicht über inhaltliche schulinterne Details nicht
berichts- oder rechenschaftspflichtig.
-
SE-Beratung umfasst sowohl
Einzelveranstaltungen (inhaltliche Planung + Design + Moderation
Konferenzen, Päd. Tagen …) als auch die Begleitung längerfristige
Entwicklungsprojekte. D.h. SE-Berater/innen arbeiten mit unterschiedlichen
Gruppengrößen (Großgruppen, Kleingruppen, Einzelpersonen).
-
SE-Beratung bezieht in
allen Phasen des Beratungsprozesses (auch) den gesamten Standort in seine
Überlegungen / Interventionen mit ein.
-
SE-Berater/innen nehmen
die Position der Allparteilichkeit ein.
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Durch die Mitwirkung an
und die Auseinandersetzung mit Forschungsprojekten zur SE fließen aktuelle
Forschungsergebnisse in die Beratungspraxis ein.
Allgemeine Aufgaben von SE-Berater/innen
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Beratung von
Entscheidungsträgern / Führungskräften an Schulen als Vorbereitung / als
Entscheidungsgrundlage für SE-Prozesse (Anfang, Zwischenbilanz …)
-
Erkennen des Bedarfs für
spezielle Unterstützung; Hinweise geben, welche Art von Unterstützung
hilfreich sein könnte
-
(punktuelles) Coaching
im Rahmen von Entwicklungsprozessen
Beispiele für längerfristige Aufgaben von
SE-Berater/innen
-
Unterstützung bei der
Zielklärung, Systemanalyse, Erarbeitung einer effektiven Projektstruktur
für Entwicklungen und der nachfolgenden Implementierung
-
Erarbeitung eines
Leitbildes, eines Schulprofils, eines Schulprogramms
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Entwicklung
standortspezifischer Organisationsstrukturen
-
Umgang mit extern
vorgegebenen Qualitäts- und Leistungsstandards -> Entwicklung von
internen Evaluationsprojekten
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Begleitung und / oder
Beratung von internen Evaluationsprojekten / Erstellen von
Evaluationskonzepten
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Unterstützung der
Schulen bei „beauftragter“ Evaluation von außen
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Gestaltung der
Schnittstelle von Fremd- und Selbstevaluation
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Implementieren eines
QM-Systems (Information über mögliche Systeme, Unterstützung bei der
Auswahl, Unterstützung bei der Implementierung)
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